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Druckbehälter sind bei HELO nicht alltäglich

Wir bekamen die Aufgabe von einem Kunden einen Druckbehälter zu Planen und zu Bauen. Der Behälter soll einem zulässigen Druck von maximal bar standhalten. Das klingt in erster Line nicht viel, denn einen einfachen Kompressor für die Garage, kann man schon mit maximal bar belasten.

Hier liegt die Besonderheit in der Bauform. Der Behälter hat nicht wie für einen Druckbehälter üblich, eine zylindrische Bauform sondern einen eckige.

Die Unterschiede erklären sich wie folgt:

Bei der zylindrischen Form, kann sich die innere Spannung nahezu gleichmäßig auf das ­Material der Wandung des Tanks verteilen. Herrscht ein innerer Überdruck, wirkt dieser gleichförmig nach allen Seiten. Das ist deshalb so, weil aufgrund des kreisförmigen Querschnitts alle Bereiche in der äußeren Hülle der Tankwandung immer die identische Entfernung zum Mittelpunkt haben. So kann eine ­optimale Stabilität gewährleistet werden. Da die Entfernungen bei der eckigen Bauform nicht identisch sind, wirkt hier die innere Spannung auf den Mittelpunkt der Wände mehr ein, wie zum Beispiel auf die Ecken des Behälters. Deshalb muss bei dieser Bauform mit extra Aussteifungen gearbeitet werden, damit sich der Behälter nicht unter Druck verformt. Druckbehälter bergen ein Gefahrenpotenzial, sie ­unterliegen gesetzlichen Normen und müssen deshalb regelmäßig, vom TÜV geprüft werden. Da der von uns gebaute Behälter ein Prototyp ist, musste er einer Gasdruckprüfung zur Inbetriebnahme durch den TÜV bestehen.